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Eurasier Klub e.V. Sitz Weinheim
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Erstausstattung der Welpen

Erstausstattung des Welpen


Futter- und Wassernapf, der leicht zu reinigen ist und nicht verrutscht.

Futter:
zunächst füttern Sie wie es Ihr Züchter empfiehlt und verfüttern das mitgegebene gewohnte Futter. Erst so nach und nach können Sie ungewohntes Futter einführen, wenn Sie dies wollen.

Halsband und Leine:
zunächst genügt ein leichtes billiges Halsband aus Kunststoff mit entsprechender leichter Leine und kleinem Karabinerhaken. Keinesfalls sollte der Welpe ein wuchtiges Halsband oder Geschirr tragen mit schweren Karabinerhaken. Eine kleine Plakette am Halsband mit Ihrer Telefonnummer könnte hilfreich sein.

Pflege:
Ein Metallkamm und eine Bürste reichen zunächst völlig aus. Viele aussortierte Handtücher sind willkommen bei einem patschnassen Hund um ihn trocken zu rubbeln.

Liegeplatz:
es genügt eine waschbare Baumwolldecke an einem trockenem zugluftfreien Ort, von dem aus der Welpe seine Familie beobachten kann. Bevorzugt werden höhlenartige Gebilde wie z. B. unter dem Tisch, unter dem Schreibtisch, hinter dem Sofa oder Sessel.

Die ersten Nächte:
Der kleine Welpe darf in den ersten Nächten keinesfalls alleine gelassen werden. Sinnvoll ist ein großer Pappkarton neben dem Bett, in dem der kleine Welpe bequem liegen kann, Sie riecht, hört und Ihre Hand beim Kraulen spürt. Da der Welpe sein Lager nicht beschmutzt, wird er sich melden, wenn er "muß" und Sie können ihn auf den Arm nach draußen tragen. So passiert kein Malheur und Ihr Welpe ist zufrieden.
Oder Sie ziehen mit Ihrem Bett und Welpen in einen Raum um mit pflegeleichtem Boden, wo eine Pfütze kein Unglück darstellt.

Spielzeug:
Die Industrie bietet viele bunte Dinge an, die quietschen, sich bewegen, der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Es geht aber auch billiger: ein Tau zum zerren, Äste zum zernagen, ein Ball für das gemeinsame Spiel, eine Kiste voller Tannenzapfen zum buddeln und suchen von Leckerlis, Rappeldosen - alles Dinge, die nichts kosten, aber Ihrem Welpen Freude bereiten

Garten:
Der kleine Welpe ist findig und buddelt nur allzu gerne. Überprüfen Sie den Zaun auf Ausbruchsicherheit.
Machen Sie alle für Hunde giftigen Pflanzen für den Welpen unzugänglich oder entfernen diese.

Auto:
Wo wird der Hund sitzen? Benötigen Sie ein Trenngitter? Vom Gesetzgeber ist die Sicherung des Vierbeiners vorgeschrieben. In jedes Auto gehören Handtücher, eine gefüllte Wasserflasche, ein Napf und eine waschbare Hundedecke aus Baumwolle .

Steuer und Versicherung:
Der EKW bietet seinen Mitgliedern eine günstige Hundehalterhaftpflichtversicherung an. Auf jeden Fall muß der Hund versichert sein.
Für die Hundesteuer erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde nach den Modalitäten.

Welpentreff:
Nur bis zur 16. Lebenswoche gilt ein junger Hund als Welpe. Nutzen Sie diese wichtige Zeit für den Besuch einer Welpenspielstunde. Das Angebot ist groß. Wichtige Hinweise finden Sie in "Ein kleines Welpenbrevier", welches der EKW extra für Sie herausgegeben hat.

Termine:
Sagen Sie alle unwichtigen Termine ab und widmen sich in den ersten Tagen nur Ihrem Welpen bis er eingewöhnt ist.

Spaziergänge:
Erkundigen Sie sich rechtzeitig, wo ein junger Hund ohne Leine toben und rennen kann und nicht gefährdet ist. Der Kontakt zu Artgenossen ist wichtig. Besorgen Sie sich Fifitüten (Plastikbeutel tun es auch), um die Hinterlassenschaften Ihres Vierbeiners notfalls zu entsorgen.

Wohnung:
Überprüfen Sie Ihre Wohnung auf Hundesicherheit. Wertvolle Porzellansachen in Nasenhöhe des Welpen sind akut gefährdet. Deponieren Sie Ihren wertvollen Teppich für einige Zeit auf dem Speicher, bis Ihr Welpe zuverlässig stubenrein ist. Stromkabel sind interessante Nageobjekte. Giftige Zimmerpflanzen müssen hochgestellt werden. Da Welpen anfangs nur wenig Treppen laufen sollten, sind vielleicht Treppengitter sinnvoll, eigentlich für Kleinkinder entwickelt, aber auch für Welpen nützlich.

Literatur:
es gibt viele gute Bücher über die Erziehung eines Welpen. Lassen Sie sich beraten. Tipps zur Stubenreinheit, erste Erziehungsübungen und Hinweise zur Prägung dürfen nicht fehlen. Die modernen Erziehungsmethoden bauen auf Motivitation, Konsequenz, gemeinsames Erleben und hundliche Verhaltensweisen auf. Deshalb sollte auch immer ein Kapitel über Körpersprache und Signale des Hundes eingefügt sein. Kaufen Sie kein Buch, welches auf Strafen und Wegsperren des Welpen beruht, das wäre nicht eurasiergerecht. Die Welle "Käfig in der Wohnung zum Wegsperren des Welpen" schwappt aus Amerika nach Europa und hat bereits Eingang in die Literatur gefunden, obwohl die Eurasierexperten vor solchen Methoden warnen.


© 2007 Eurasier Klub e.V. - Update: 3. Okt 2008