Eurasier vom Elfenbeinturm
Eurasier vom Elfenbeinturm
Am 11.07.2010 wurden 5 Rüden und 1 Hündin geboren
Züchter: Familie Tanzel
Wir haben noch Welpen zur Abgabe!!!
Mutter: Akita vom Feenschlößchen
Vater: Bardo vom Tayemoor
und ihre Kinder:


Unsere Akita hat es eilig und fackelt deshalb nicht lange. Das war schon so, als sie noch ein kleiner Welpe war. Zu dieser Zeit konnte sie es gar nicht abwarten, endlich ihre Kumpels in der Welpenstunde der Hundeschule zu sehen. Und deshalb zog sie uns nach Leibeskräften hinter sich her zum Hundeauslauf. Diese Erfahrungen haben sich auch beim Thema Welpen und Züchten fortgesetzt. Das ging schon beim Decken los. An einem Maitag machten wir uns auf nach Wolfsburg, um unser Vorhaben, Akita zur Mama zu machen, in die Tat umzusetzen. Etwas nervös waren wir schon, denn Akita und Bardo, der Eurasier-Rüde, kannten sich noch gar nicht. Daher war der Ausgang der Reise ungewiss. Aber unsere Sorgen waren unbegründet, wie sich bald herausstellte. Während sich andere Hunde erst einmal kennenlernen wollen und sich dafür reichlich Zeit nehmen, waren sich Akita und ihr beziehungsweise unser Auserwählter wohl gleich so sympathisch, dass die Beiden nach zweiminütigem Beschnuppern zur Tat schritten. Das war überraschend, wie wir fanden, aber doch eigentlich typisch Akita. Zur Sicherheit fuhren wir am nächsten und nach nochmals zwei Tagen noch einmal zu Bardo. Das musste ja jetzt reichen, dachten wir. Und tatsächlich. Einen Monat nach dem Deckakt hatten wir einen Ultraschalltermin in der tierärztlichen Hochschule bei uns in Hannover. Nachdem Akita einige Haare durch den Rasierer gelassen hatte, konnten wir zum ersten Mal die Kleinen inklusive ihres Herzschlags sehen. Was für ein aufregender Moment! Am Ende gingen wir dann glücklich und mit Ultraschallfotos in der Hand nach Hause. Wie bei einer richtigen Schwangerschaft eben. Die nächsten Wochen wurde Akita dann dicker und dicker, bis ihr Bauch irgendwann so gespannt war, dass wir fürchteten, er würde jeden Moment einfach platzen. Glücklicherweise blieb uns das aber erspart. Doch dafür hielt sich Akita nicht an die Absprache, nach der der 13. Juli der Geburtstermin sein sollte. Stattdessen fing sie am Sonntagmorgen, dem 11. Juli, morgens um halb acht auf einmal an furchtbar zu schreien und kam hektisch angerannt. Und dann, einen Schrei später, erblickte der erste unserer kleinen Jungs das Licht der Welt. Es folgten in den nächsten drei Stunden noch fünf weitere kleine Welpen, drei Jungs und zwei Mädchen. Leider musste eines der Mädchen kurze Zeit später eingeschläfert werden, da sie außen angelegte Organe und damit keine große Überlebenschance hatte. Akita jedenfalls erledigte das Säubern und Abnabeln ihrer Welpen völlig selbstständig und bewies uns, dass sie echte Mutterqualitäten hat. Und auch heute noch, am 6. Tag, kümmert sich Akita liebevoll um ihre Kleinen und massiert ihre Bäuche, während diese eifrig an der hauseigenen Milchbar nuckeln und im Kampf um die beste Zitze übereinander klettern und durcheinander purzeln. Unsere Welpen sind eh ganz schön auf Zack, wenn es um ihre Milch geht. Sobald Akita die Wurfkiste betritt, sieht man die Welpen aus allen Ecken überaus hektisch auf sie zurobben, begleitet von einem energischen Quietschen. Dieses Quietschen wird auch schnell einmal zu verzweifeltem Schreien, wenn sie der Meinung sind, die Zitze nicht schnell genug finden zu können. Das ist ja auch schwierig, da sie noch blind und taub sind. Eine gewisse Panik ist also durchaus nachvollziehbar. Und natürlich kann man auch schon hier erkennen, dass die Kleinen ganz nach der Mama kommen, was den Hang zur Eile betrifft. Wenn die Welpen dann endlich zufrieden und satt schlummern, kann sich auch Akita eine Pause gönnen. Meist geht sie zur Entspannung einfach in den Garten und buddelt eine Runde oder sie liegt in irgendeiner Ecke und schläft.
Ja, soviel mehr gibt es im Moment noch nicht zu erzählen über das Abenteuer Welpen hat ja gerade erst begonnen.


für Anfragen wenden Sie sich bitte an die Welpenvermittlung Nord
Landesgruppe Nord Horst Strohbach Tel: 05109 - 513122 welpen-nord@eurasier-klub.de
und hier geht es weiter mit der Entwicklung:
Die zweite und dritte Woche
Nun sind unsere Kleinen schon fast drei Wochen alt und es hat sich eine Menge getan!

Gestern, am 19. Tag ihres Lebens, haben die Kleinen das erste Mal die Wurfkiste verlassen. Wir hatten da nämlich etwas Zeitungspapier auf den Boden vor der Kiste gelegt, das Areal eingezäunt und dann die Bretter gelüftet, die in die Freiheit führen. Und wer war es, der als erstes den großen Schritt wagte? Nicht etwa einer der großen Jungs, nein, es war das einzige kleine Mädchen, was sofort neugierig nach draußen tapste. Obwohl man die Fortbewegungsart der Welpen auch eigentlich schon als „Laufen“ bezeichnen kann. Zwar laufen sie noch nicht vollständig sicher und stolpern schon mal, wenn sie aus Versehen zu viel Geschwindigkeit aufgenommen haben und deshalb die Kontrolle verlieren, aber im Großen und Ganzen haben sie das Krabbeln aufgegeben und entdeckt, dass das Laufen doch wesentlich schneller zum Ziel führt.

In letzter Zeit haben wir ein Korbproblem. Wenn wir in der Wurfkiste die Laken wechseln, setzen wir die Kleinen solange in einen Korb. Doch nun sind sie so groß geworden, dass sie aus jedem Korb fast hinausklettern. Der Dickste von ihnen hat heute nämlich schon die 2-kg-Marke geknackt und Lani, das Mädchen, wiegt auch schon 1 ½ Kilo. Für dieses Problem müssen wir noch eine Lösung finden.
Ein weiterer Meilenstein im Leben der Welpen war das Öffnen ihrer Augen vor etwa zehn Tagen. Das eröffnete ihnen völlig neue Möglichkeiten im Umgang miteinander und auch mit uns. Sie springen aufeinander, zwicken sich und Knabbern ebenso an ihrer Mutter wie an unseren Fingern. Natürlich trainieren die Kleinen auch ihre Lungen und bellen, quieken und knurren was das Zeug hält. Das kann manchmal ganz schön laut und nervig sein. Aber dann schauen sie uns aus ihren Knopfäugelein an und man kann ihnen nicht böse sein.

hier die weitere Entwicklung, es sind noch Welpen frei zur Abgabe:

Die siebte Woche ist angebrochen und die Zeit vergeht wie im Flug. Das kann man besonders am rasanten Wachstum der Welpen erkennen. Ja, manchmal haben wir sogar den Eindruck, ihnen beim Wachsen unmittelbar zugucken zu können. Eben waren sie noch zu klein, um über die Absperrung zu gucken und jetzt müssen wir schon fast Angst bekommen, dass sie vielleicht doch bald hinüberklettern können. Große Entwicklungen lassen sich auch beim Spielverhalten erkennen. Noch vor Kurzem waren sie nach 10 Minuten Spielen schon so erschöpft, dass sie erst mal eine dreistündige Schlaf- und Erholungspause brauchten und auf einmal hat man den Eindruck, dass sie beschlossen haben, stundenlang gar nicht mehr zu schlafen und dafür lieber den ganzen Tag - und mitunter auch einen Teil der Nacht – zu toben und zu raufen. Das tun sie natürlich am liebsten draußen, wo sie nun einen Großteil ihrer Zeit verbringen, sofern es nicht regnet. Das war nicht immer so. In den ersten Tagen war ihnen das Draußen-sein so unheimlich, dass sie am liebsten sofort wieder hinein gerannt wären. Doch mittlerweile beschweren sie sich lautstark, wenn es dann doch wieder Zeit wird, eben dahin zurückzukehren. Denn draußen haben sie ihre riesige Hundehütte, in die sie mittlerweile sogar kurzzeitig hineingehen, eine Kletterburg aus Holzscheiben, von der sie noch regelmäßig hinunterpurzeln und auch eine Schaukel. Mit dieser sind sie allerdings bis jetzt noch nicht ganz warm geworden. Die ist ihnen wohl noch zu unsicher mit diesen unkontrollierbaren Schaukelbewegungen... Außerdem ist es ja auch einfach schön, sich den Wind ein bisschen um die Nase wehen zu lassen und zu beobachten, was es sonst noch so draußen gibt. Auf diese ganzen Eindrücke reagieren unsere Welpen ganz unterschiedlich, denn, ja, langsam entwickeln sie sich zu echten kleinen Hundepersönlichkeiten. Da hätten wir unseren Erstgeborenen, Anubis, der ganz gerne mal die Nachbarn anknurrt, wenn sich jemand dem Zaun zu sehr nähert. Uns ist er aber freundlich gesinnt und will ständig auf den Schoß klettern, um zu kuscheln. Askan, der Zweitgeborene, gibt sich nicht mit jedem Fremden ab und bellt schon mal frech, wenn er meint, das wäre gerade passend. Außerdem ist er ein kleiner Wasserhund. Anstatt einfach aus dem Wassernapf zu trinken, buddelt er lieber darin und verteilt den Inhalt auf dem Boden. Hauptsache die Pfoten sind nass! Und auch Lani hat die Materie Wasser für sich entdeckt. Doch während Askan seiner Vorliebe für das kühle Nass meist draußen frönt, findet Lani es viel lustiger im Hausinneren im Trinknapf zu planschen und alles so richtig nass zu machen. Und die Anderen beschweren sich dann, dass sie nichts mehr zu trinken haben... In unserem Wurf gibt es auch eine kleine Schlafmütze. Das ist der Alonso, der letztgeborene der Jungs. Man kann sich sicher sein, wenn jemand fehlt, ist es Alonso, der sich irgendwo verkrochen hat, um eine Runde zu schlafen. Dafür wird er aber unheimlich aktiv, wenn er hinein gebracht werden soll. Da müssen wir ihm seit neustem richtiggehend hinterher jagen, da er sich immer einen kleinen Spaß daraus macht, schnell wegzurennen, wenn wir uns nähern. Komischerweise läuft er aber tatsächlich nur weg, wenn wir ihn auch wirklich hinein bringen wollen. Hoffentlich schauen sich die Anderen diese Taktik nicht bald ab J Der letzte im Bunde ist Anton, unser kleiner Dicker, wie wir ihn liebevoll nennen. Er scheint mal ein richtiger Kuschelbär zu werden, denn er liebt es, ständig am Bauch gekrault zu werden und kommt auch sonst oft, um sich seine extra Streicheleinheit abzuholen.
Es ist wirklich spannend zu beobachten, wie sich die Kleinen entwickeln und es macht unheimlich Spaß ihnen beim Toben, Fressen und selbst beim Schlafen zuzusehen. Leider haben drei unserer Jungs (Anubis, Alonso und Anton) noch immer kein neues Zuhause gefunden und würden sich sehr freuen, auch bald ihre neuen Herrchen und/oder Frauchen kennen lernen zu können.


hier die Rüden die noch frei sind:
ALONSO

ANTON

ANUBIS

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